Archiv für Juli, 2013

K.C.s Wort zum Donnerstag Abend

von LYDIA and her SALAD DAYS (Flickr: BANKSY : LONDON) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Eine kleine Anmerkung vorab:

Ich bin gerade total neben der Spur. Extrem groggy und daher entschuldigt, wenn ihr hier tausende von Rechtschreibfehlern und ähnliches findet. Diese automatische Korrektur gibt zwar ihr bestes, aber alles kann es auch nicht verbessern. Wer also Fehler findet darf sie gerne behalten!

So.

Wie gesagt, mir geht es gerade nicht so gut. Besser gesagt: Ich habe ziemliche Kopfschmerzen und daher bin ich ja auch ins Hotel gefahren, anstatt mit euch allen essen zu gehen. Ich sitze, oder liege, hier also gerade alleine herum und da ich nicht schlafen kann, versuche ich mich auf diese Weise etwas mit euch zu verbinden. Zwar kann ich den letzten Abend nicht körperlich bei euch verbringen, doch hier könnt ihr ganz deutlich erkennen, dass ich gerade an euch denke.

Und wie ich an euch denke.

Ich mag hier nicht das Übliche “Ja, als ich damals zum Ersten Mal..”-Zeugs schreiben, sondern.. ja, was will ich eigentlich schreiben? Was kann ich euch hier sagen, was ihr nicht sowieso schon wisst? Was aus meinem Gedankenwirwarr kann ich mal kurz festhalten und zu Papier, äh, Monitor bringen? Ja, ich weiß, dass sind alles so Sachen, die man überlegt, BEVOR man einen Text schreibt, aber was solls. Ich bin froh, dass gerade überhaupt etwas denken kann.

Hm, gut. Wisst ihr was? Haha, natürlich nicht. Wie sollt ihr auch wissen, was ich jetzt schreiben werde, wenn ich es bis gerade eben selbst noch nicht wusste? Egal. Ich werde einfach so meine Gedanken über euch festhalten. Ich weiß, dass wir noch einen gemeinsamen Morgen und noch einen gemeinsamen Vormittag zusammen haben und es für Abschiede noch etwas zu früh ist. aber da ihr mich gerade eh nicht aufhalten könnt – außer einer von euch reißt jetzt meine Hoteltür auf, nimmt mir den Laptop ab und geht dann wieder weg (ha, das ist nicht passiert!) – werde ich das einfach so machen. Dann hab ich den Abschied jetzt schon hinter mir, wo ich doch eh gerade leide. Morgen habe ich dann keinen Grund mehr traurig zu sein, da ich euch ja schon werde verabschiedet haben, äh, verabschiedet haben werde Hm. Wie auch immer!

Ihr seit alle extrem wundervoll. Diese Gruppe hier ist einfach wow. Die, die meinem “normalen” Geplapper schon mal lauschen durften, wissen, dass ich eine ziemlich ausgeprägte Fantasie habe. Doch dass ihr alle so wow seit, hätte ich mir niemals träumen lassen. Leider reichen sechs Tage nicht, um jeden von euch so gut kennen zulernen, wie ich es gerne getan hätte, doch ich bin trotzdem unendlich glücklich darüber, was ich bisher erreicht habe.

Fangen wir mal bei Malva mit ihrem Baby-Hunde weichem Haar an. Meine Süße, dich habe ich als allererste in mein Herz geschlossen und bin so froh, dass du die letzten Tage immer an meiner Seite warst. Jedes mal, wenn ich einen Müllmann sehe, werde ich ab jetzt nur noch an dich denken. Oder wenn ich sehe, wie jemand quietschend die Treppe herauf rennt.  Wenn ich nach einer Nagelschere suche, werde ich an dich denken. Oder, wenn ich sehe, wie jemand seine Nägel aufwendig lackiert hat. Wenn jemand Barfuß durch die Straßen geht. Wenn jemand Barfuß durch die Straßen geht. Wenn mich jemand durch einen Busch zwingt. Wenn ich von jemanden gehauen werde und wenn jemand anfängt zu jammern, noch BEVOR ich zurückhauen kann!

Sarah, du bist jetzt gerade durch meine Tür gekommen. Seit ihr euch so schnell fertig gewesen mit dem Essen? Schon krass irgendwie. Aber ich freue mich natürlich und werde gleich wieder zu dir rüber kommen. Leider werden dafür dieser Beitrag etwas kürzer, da ich schnell bei dir sein mag, aber was soll’s. Du weißt genau, was du für mich getan hast und was alles von dir einen Ehrenplatz in meinen Erinnerungen behalten wird und daher muss ich das gar nicht alles aufschreiben.

Dann gibt es noch unseren Quoten-Jungen Martin. Hm, was schreib ich denn über dich? Tja, das würdest du wohl gern wissen, ne?

Pech gehabt!

Leider kann ich jetzt nicht mehr wirklich weiter schreiben. Wie erwähnt wartet Sarah grad auf mich und das alleine sein tut mir auch nicht richtig gut.

Olga, du bist unser Opfer. Aber ein extrem liebenswürdiges Opfer! Orianna, ich könnte den ganzen Tag damit verbringen dir zu zu winken. Liv, wenn dein Buch heraus kommt, dann möchte ich gerne eine der ersten sein, die es lesen werden! Und wenn du ein professionelles Model wirst, dann sammle bitte Kontaktdaten von anderen, männlichen Models. Das würde mich sehr glücklich machen. Laura, dein “rrrrr” ist soooo toll und Elena, du hast ein wunderschönes Lächeln. Eines der wunderschönsten, die ich je gesehen habe und dabei finde ich wirklich jedes Lächeln schön. Julia, bei dir ist sofort klar, dass du eines Tages eine riesige Karriere machen wirst. Du bist einfach einzigartig.

Natürlich möchte ich auch Veronika, Ines, Ute, Kerstin und alle anderen erwähnen, die uns das hier überhaupt ermöglicht haben. Es gibt nicht genug Worte, um meine Dankbarkeit und Zuneigung in Worte zu fassen, ohne dass ich direkt übertrieben wirke und daher versuche ich es erst gar nicht. Selbst wenn auch dieser Satz sich schon so kitschig anhört, aber es ist die eine Wahrheit!

Ohje, wenn ich jetzt jemanden vergessen habe, werde ich demjenigen ein großes Schokoladenherz nach Hause schicken. Sagt mir bitte bescheid! Ich werde jetzt Schluss machen und rüber gehen. Aus fünf Minuten sind jetzt schon viel zu viele geworden und ich hoffe, dass du das verstehst, wenn du das hier ließt, meine Liebe.

Ich hab euch alle so gern.

K.C.

 

P.S.

Ein paar Bildchen werden sicher noch ergänzt. Irgendwann.

Wir beim Deutschlandfunk

CopyrightDeutschlandradio Service/  Annett Ihme

DANKESCHÖN kann man nicht oft genug sagen!

von Eigenes Werk (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons
Heute danken wir den Kollegen beim Kölner Stadt-Anzeiger für einen sehr schönen und informativen Vormittag in der Kulturredaktion: Mit Schreibaufgaben, Gesprächen und einem frisch geschlüpften Krokodilbaby. Dank der Einladung zum Mittagessen sind unsere Mägen gut gefüllt und wir flüstern leise das Codewort “Literaturhaus”, lieber Herr Oehlen, liebe Frau Badke!

 

Kalte Getränke und ein kühler Besprechungsraum

Kalte Getränke und ein kühler Besprechungsraum

IMGP5562

Das macht gute Laune!

 

*DAMENRUNDE &GIRLYTALK :*

CopyrightInesDettmann
Sie zicken! Sie lästern! Sie gehen alle zusammen aufs Klo!
Als ich die Teilnehmerliste für unsere Sommerakademie zuhause gelesen habe, hätte ich mir ja schon denken können, was mich erwartet. Ganz viele Mädchennamen auf der Liste. Und mein Name.
Manchmal dachte ich mir ja schon HILFE – ich bin mit meiner Oma bei ihrer wöchentlichen Damenrunde. Vor allem morgens in der Lobby hatte ich das Gefühl, wenn alle Mädels hier auf die Letzte warteten. Da tat mir Veronika dann Leid, wenn sie die Letzte immer aus dem Zimmer klopfen musste. Veronika bleibt aber cool, sie schnattert nie mit.
Und was macht man dann, wenn man gerade aus dem Hotel in der Stadtbibliothek angekommen ist? Natürlich aufs Klo gehen, und zwar geschlossen, alle zusammen. Na außer mir. Und bis dann die Letze wieder aus dem Klo raus ist, dauert das gefühlte Stunden.
In der Stadtbibliothek wollte Kerstin dann erklären, dass Einfachheit und Präzision in der journalistischen Sprache wichtig sind. Und dass schnörkeliges und aufgeblasenes Schreiben kein passender Stil dazu sind. Nominalstil ist hier ein no go. Instandsetzung, Mobilisierung, Verantwortung – das geht alles gar nicht. Als das Wort VERANTWORTUNG fällt, rollt die Kugel, um Bäume umzureißen und einen Brand zu entfachen! Die Mädels haben eine Diskussion los getreten und gemeint, dass VERANTWORTUNG doch ein stinknormales, passendes Wort sei. Da musste Kerstin erst mal gegen halten. Hat sie dann auch, mit nötiger Sachlichkeit und hinsichtlich der Textproduktion nötiger VERANTWORTUNG.
Und diese Diskussion hat tatsächlich, nicht nur gefühlt, Stunden gedauert. Und da dachte ich mir nur noch: „Pssssssssssssssst“
Schon mal was vom Willifaktor gehört?! Je geiler ein Junge desto größter sein Willi. Neeein! Desto größer sein Willifaktor. Ein heißer Typ (ich will mich ja eigentlich nicht als Beispiel nehmen…) hat einen ganz hohen Willifaktor. In der Straßenbahn hörte das nie auf. „Oh Gooott… Der erfüllt alle Kriterien, der HAT den Willifaktor!“
Ja, dazu habe ich mir den Hertafaktor überlegt.
Chillt mal eure Eierstöcke! Einmal, da ist K.C. mit Malva verloren gegangen. Eigentlich ist sie nur ins Hotel voraus gegangen. KRISENSITZUNG war das! Teamweise, wie mit Lawinenhunden, sind wir nach den beiden auf der Suche gewesen. Und dann wollte keine nach Hause ins Hotel gehen, ehe die beiden nicht da sind. Stattdessen haben alle nach innen gebetet und nach außen geheult. Und da dachte ich mir einfach: Ins Hotel. Jetzt.
SHOPPEN. Oh Goooott!! Mädels, in nur 10 Minuten Zeit kann man nicht shoppen gehen! Und was ist denn an Bershka so besonders!?
Die reden wirklich viel. Nicht dass ich meine Klappe halte, aber die reden WIRKLICH viel. Ohhh Goooott! Und dann reden sie über nichts anderes als irgendwelche Willis von irgendwelchen Typen. Im Deutschlandfunk, unsere Gruppenführerin, die Annette, die hat auch so viel geredet. Die Mädels reden sowieso viel. Die Veronika die schnattert nicht. Die Ines kann sich auch nie kurz halten. Die Kerstin, die sagt nie VERANTWORTUNG. Die Julia schämt sich für ihr Österreichisch. Und der Ute, der würde ich auch gerne mal „Pssssssssssssst“ sagen. Aber Ute, die Gute, die ist SUPER! Den Mädels hat sie nämlich allen eines ihrer inhaltsmäßig just-for-girls-Bücher geschenkt. Mir hat sie einen Roman über vier pubertäre Jungs geschenkt – und signiert.
Ach Mädels.. Ja vom Hertafaktor wollte ich noch erzählen! Mädels! Ines, Ute, Kerstin, Veronika, K.C, Olga, Laura, Carla, Liv, Malva, Sarah, Oriana, Julia! Für mich habt ihr alle den Hertafaktor!!!! :*

Schildergasse

By HOPflaume (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Ein Ort, dessen Namen ich mir einfach schlecht einprägen kann. Schinlderweg? Schwandergasse? …Nein, da war doch was, achja Schildergasse!
Egal, Namen sind unwichtig, so lange man dort gut shoppen kann. Zum Beispiel habe ich in einem Laden, den es in meinem geliebten Augsburg (sprich: Augschburg ) nicht gibt: Berschka, siehe Carlas Beitrag. Dort habe ich auch meine absolute Traumjacke gefunden.

Am Dienstag, als wir losgeschickt wurden, um interessante Personen nach einem Interview zu fragen, hieß es zu erst, wir sollten uns ältere Personen suchen und schließlich jüngere. De Kölner wissen ja au net, wat se wollen, oder?
Nachdem wir nach 20 Leute erfolglos gebeten hatten, sich an unserem Projekt zu beteiligten, fragten wir schließlich Veronika.

Unsere beiden Reportagen über Veronika werden hoffentlich demnächst hier erscheinen…

Kölner Streetstyle

Jede Stadt ist ja bekannt für ihre ganz eigenen und speziellen Merkmale, angefangen bei dem Essen, über die Architektur, bis hin zu den Leuten und ihrer Kleidung.
Im Neudeutschen nennt sich das dann mit dem super innen Anglizismus -Streetwear und davon gibt es sooo viele verschiedene Arten, wie es Sand am Meer gibt.
In London sind weite Pullis im Used-Look und kunterbunte Hosenprints angesagt, in New York, alles was nach Gossip Girl aussieht ,und schlussendlich in L.A. alles was kürzer ist als hot Hot Pants.
In Köln hingegen findet sich eine-im wahrsten Sinne des Wortes- kunterbunte Bandbreite an Farben, Formen und ausländische Stilrichtungen, alles unter dem Motto “gut, aber sicher”.
Wie man auf Ines kunterbuntem Fahrradhelm mit der Aufschrift: “I love my brain” sehen kann, stehen die Kölner auf  lustige Gebrauchsmode (siehe Bild von Ines).

carla maria

Ines- einfach unverbesserlich

Auch in Punkto Essen wird es sehr speziell. Nachdem wir bereits an den Tagen davor einen Italiener, einen Thailänder und ein Theaterrestaurant besucht haben waren wir heute in einer Art Libanese to-go. Er hat sich schnell als Rundum Kunstwerk entpuppt: Fledermäuse, die von der Decke hängen, exotisches Essen und orientalische Musik haben den Abend zu einem interessanten Erlebnis gemacht.

019

Ist den schon Halloween?

026

Vor oder nach dem Essen?

 

Der Domgeist

Einer meiner Bodyguards (große Statue) und ich!!!

Einer meiner Bodyguards (große Statue) und ich!!!

Jeder kennt ihn. Den Kölner Dom.
Das, was jeder Tourist auf Anhieb mit dieser öden Stadt verbindet, der Rhein, der Karneval und natürlich der Dom. Mein Dom, um das einmal klar zu stellen.
Er wurde nicht für irgendwelche (mehr oder weniger Schein-) Heiligen gebaut, sondern für mich. Als er Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut wurde – oder war es das 14. ? Ach, die Zeit vergeht ja so schnell – habe ich mich natürlich riesig über dieses Geschenk gefreut.
Obwohl die Figuren ein bisschen sehr steif und kalt sind, sind sie fähige Diener, das muss man ihnen schon lassen.
Tagsüber muss ich allerdings auf ihre Dienste verzichten, denn es ist meine Aufgabe, den Kölner Dom zu repräsentieren. Ich liebe es, wenn all die Kameras auf mich gerichtet sind, und das sind sie selbstverständlich immer. Bescheiden wie ich bin, sage ich natürlich, dass das Blitzlichtgewitter meinen Dienern gewidmet ist oder der gotischen Bauweise. Aber ganz ehrlich – wer fotografiert schon den Schwachsinn von gotischer Architektur, wenn man einen echten Geist haben kann?
Ich meine – Hallo?! – ich bin eine wahre Legende. Als meine Affäre mit Uschi leider wegen ihrem übertriebenem Märtyrertod beendet war, teilweise auch, weil ich mit ihr gestorben bin und sie leider kein Geist geworden ist (keine Ahnung, was für ein Streber sie war, wahrscheinlich konnte sie die Bibel auswendig, so dass sie einfach nur friedlich gestorben ist). Jedenfalls war ich einsam und alleine, ich bin an sämtlichen Single-Börsen gescheitert. Tja, auf dem Viehmarkt gab es nicht sonderlich viel nieveauvolle und akademische Auswahl.
Aber dann kam sie.
Lange goldene Haare, die in sanfter Anmut leicht wie Weizen im Winde über ihren Rücken fließen, Augen, die jeden Seemann, Knaben und natürlich auch Geist in ihren Bann zogen, straffe Kurven und die weiblichste Figur, die ich je gesehen hatte.
Tut mir leid, Uschi!
Aber ich konnte ihr nicht widerstehen. Gerade hatte ich mein neues Zuhause, die Villa Kölner Dom mit exklusivem Blick über das Möchtegernlondon , bezogen und natürlich auch viel Platz.
Ihr Mega-Fischschwanz muss ja auch irgendwo Platz haben.
Leider, leider war die Feuchtigkeit nicht ausreichend für sie. Wir mussten unsere Beziehung beenden, trocken aber heiß.
Und so friste ich mein Dasein momentan mit nichts weiter als der tristen Gesellschaft meiner Heiligenfiguren, da sie nur still philosophieren und ihre Denkerposen in Schale werfen können.
Dafür gibt es ja doch Touristen – oder?
Manchmal erschrecke ich ein oder zwei kleine Kinder am Tag, wenn es wieder besonders langweilig ist und es einfach nicht schnell genug dunkel wird, wie etwa im Sommer.
Diese rennen dann zu ihrem Mamis und Papis und machen gewaltig Werbung für mich als Model für Urlaubsbilder, weil ihre Schützlinge natürlich ein Foto mit mir wollen. So kommt man herum, sage ich immer.
Heute ist es besonders schlimm. Es ist sieben Uhr. Also wenn ich daran denke, dass ich als Kind immer um sechs Uhr daheim sein musste, bekomme ich die Krise, wenn immer noch so viele Leute um mich herumschwirren, sodass es kaum möglich ist, endlich den Kölner Dom zum Leben zu erwecken.
Ich sehe vier Mädels vor mir, jede ein Handy in der Hand, eines dieser Aifons mit den Äps, und Knips Knips Knips Knips jede hat ein Bild von mir. In so einer digitalen Welt sollte es doch möglich sein, sie auszutauschen. Ist das Blutuf nicht schon längst erfunden? Oder das Innternät?
Egal, wie auch immer. Das schreckliche ist ja eigentlich, dass sie einfach nur dastehen, mich ewig ansehen und vor sich hin brabbeln.
„Er könnte doch ein gutes Fantasyelement sein, meint ihr nicht?“, fragt eine von ihnen. Die Blonde, die mich an eine Puppe erinnert, wie heißt sie noch gleich?
„Ja, auf jeden Fall. Brauchen wir bestimmt für den Radiobeitrag…“
Und so weiter.
Warum fragen sie mich nicht einfach? Ist es so absurd eine Dämonenstatue am Eingang des Kölner Doms nach ihrer Geschichte zu fragen?
Ich meine hallo?!

Ein treffendes Beispiel

Es gibt viele verschiedene Aspekte, die man bei einer Reportage beachten muss.
De facto so viele, dass man sie sich nur merkt, wenn man einmal einen Text liest, der alles so gehörig falsch macht.
Freut euch auf ein Phrasenfeuerwerk vom Feinsten, untermauert von perfektioniertem Beamtendeutsch und nobelpreisverdächtigen Füllwörtern.
Let us entertain you and just enjoy the show!!!

Die florierende Rheinmetropole im malerischen Nordrhein-Westfahlen ist weithin bekannt für die vorbildlich mobilisierte Infrastruktur, die schnelle Instandsetzung der einmal destruierten Straßen, dem hohen Anteil von Stimmberechtigten und vorallem dem lebendigen Nachtleben.
Wir als Vertreter der verantwortungsvollen Kölner Jugend sehen uns dazu verpflichtet, unsere Bereitschaft in den Dienst der örtlichen Polizei zu stellen, die schon seit langem in einem bedeutenden Fall im Dunklen tappt.
Wir sind uns natürlich bewusst, dass wir damit nur die Spitze des Eisbergs der deutschen Gesellschft repräsentieren.

Ferner finden wir, dass es unsere Pflicht ist, sämtliche Minderjährige über das Risiko urbaner Gewalt aufzuklären, bevor sie von ihren nachlässigen Eltern in das umtriebene Nachtleben entlassen werden, das selbstregend mehrere schwerwiegende und beachtenswerte Contras aufzeigt.
Der exzessive Umgang mit hochprozentigen Spirituosen ist hierbei ein Beispiel, das man umbedingt anführen sollte.

Und um nun einen ganz entgegengesetzten Aspekt zu benennen, ist es für jeden Haustierhalter essentiell, ihre Vierbeiner stets an der Leine zu halten, um zum ersten ein Tohuwabohu unter den hechelnden Schoßhündchen zu vermeiden, die unschuldige gebotoxte Malibu- Barbies versehendlich über die pinken High Heels laufen, und zum zweiten damit unsere von den Anwohner selbst gepflanzten O2 Produzenten nicht übermäßig und ungestraft mit ihrem Urin beschmutzt werden.

Und galls ihr aus heiterem Himmel aus allen Wolken fallen solltet wenn ihr diesen Artikel lest, dann schrrrrreibst in die Kommentare und das wars für heute so long, and senk you for trevelling with deutsche Bahn!

Bowlstersyle, Baby!

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Zwei pfiffige Füße über glänzendem Parkett.
Anlauf – Ausfallschritt – Stopp und Wurf!
Knall und Rollern über schmalem Grat!
Luft stark eingezogen,
Sauerstoff und Raum knapp!
Augenlider weit aufgerissen – zittern!
Wumm, schon vorbei.
Selbstironisches Lächeln ist alles, das bleibt.

Da wir gerade in der Hotellobby sitzen, um gemeinschaftlich zu bloggen, und dabei alle plötzlich unerwartet literarisch werden: hier mein spontaner Versuch nachts um halb 12 ein Gedicht über das Bowling zu schreiben! ACHTUNG – Bitte nicht ernst nehmen! xD

Heute haben wir die Vertonung unserer Radiofeatures und die Fertigstellung unserer Kölner Reportagen hinter uns gebracht. Zum Abschluss dieses wirklich anstrengenden Tages haben wir uns ein bisschen beim Bowling amüsiert! Die inspirierende Wirkung des kittschigen blauen Diskolichts und der stylischen Bowlingschuhe lässt auch noch zu dieser späten Stunde noch nicht nach… xD

Stadtrallye vom 21.Juli

Tauschaktion in Köln

Eine spontane Motivation aus China zu unserer Stadtrallye am ersten Tag in Köln :)
DIe Tasche, die rechts am Schild hängt, galt es möglichst gegen einen Porsche zu tauschen!

 

Am Ende kamen immerhin ein pinker Sonnenhut, eine Zitrone, zwei McDonalds Zuckertütchen und eine Deko-Muschel zusammen :D